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12.10.2012

Real setzt auf Übernahme

Bessere Aussichten nach Ausbildungsende

Die Gesamt-JAV des Handelsunternehmens Real blickt auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurück und zieht eine erfreuliche Bilanz.

„Wir haben lange für bessere Übernahmezahlen gekämpft und es endlich geschafft“, sagt Katharina Golbs, Vorsitzende der Gesamt- Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Real.

Mit einer reinen Übernahmequote von rund 66 Prozent ist zwar noch viel Luft nach oben offen. Eine kleine positive Veränderung zum Vorjahr ist aber dennoch erkennbar, denn die einzelnen Fälle und Abteilungsbereiche der Übernahme sehen durchaus erfreulich aus.

So wurden im Sommer 2012 nach Beendigung der Ausbildung etwa 15 Prozent mehr Anschluss-Arbeitsverträge in Vollzeit abgeschlossen. Ebenso kamen nahezu keine Verträge mehr unter einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25 Stunden hinzu und die meisten Teilzeit-Arbeitsverträge wurden mit 30 Stunden pro Arbeitswoche unterschrieben. Auch bei befristeten und unbefristeten Verträgen gibt es leichte Verbesserungen: Im Vorjahresvergleich wurden doppelt so viele Auszubildende unbefristet übernommen.

„Immer noch Bauchschmerzen bereiten uns aber die auf sechs Monate befristeten Arbeitsverträge. Meist sind die ehemaligen Auszubildenden da, um das Weihnachtsgeschäft abzudecken und müssen danach gehen oder bekommen wieder eine Befristung angeboten“, so Golbs.

Aber auch daran wird die GJAV von Real gemeinsam mit ver.di arbeiten. Denn die jungen Kolleginnen und Kollegen müssen nach der Ausbildung eine Zukunft haben, mit der sie planen können und die ihnen langfristige Perspektiven bietet.